Das sternstehlende Mädchen
Eines Nachts funkelten die Sterne durch das Fenster hinein. Sie blendeten mich als ich erwachte. Ich sah sie lange an.
Neben mir hörte ich deinen ruhigen Atmen. Dein Arm lag um meine Hüften und streichelte mich sanft. Mehr als ein Murmeln konnte ich nicht verstehen.
Vorsichtig stand ich auf und ging zum Fenster. Die Sterne glitzerten mich an und ich streckte die Hand aus. Kleine zierliche Glasperlen holte ich vom Himmel. Ich kroch zu dir ins Bett und schloss die Augen.
Als ich am nächsten Morgen erwachte, schautest du mich voller Verwunderung an. Wie Sternenstaub, mehr kam dir nicht über deine lächelnden Lippen. Wie ein zarter Engel voller Sternenstaub. Und du strichst mir durch das Haar.