Hallo Eja
ich freue mich mal einen TExt von dir zu lesen zu bekommen.
Du hast ja schon eine ganze Menge dazu gesagt bekommen.
Mal sehen ob ich dem etwas hinzufügen kann.
Ich finde in dem Text stimmt das gleichgewicht nicht.
ich denke das du darauf hinauswill, das der TExt an der Oberfläche komisch/Makaber ist, aber diesen leicht unheimliche, traurig bösen untertton hat.
Ich denke, das du, um wirklich diese Wirkung zu erzeugen, einige Dinge weniger deutlich sagen solltest, z.B. weniger eindeutige Beispiele wählen.
dann denke ich das es gut wäre, den charkter ein wenig auszuschmücken. die angst vor Einsamkeit ist ein sehr gutes thema für so einen Text wie du ihn da beabsichtigst. Es ist, um ehrlich zu sein, nicht besonder orginell. Ich habe mal auf einen Werkstatt eine sehr guten gehört, der ging auch in die Richtig (da brachte ein Altenpfleger leute um, um ihnen die Protesen zu klauen um sich gesellschaft zusammenzubasteln)
Der Text lebte davon, das sich das grauen so langsam anbahnte...erst dachte man, der typ ist wirklich nach hause gekommen und jemand ist da, dann wurde klar der ist unecht, und zu guter letzt wurde klar das der Typ die Umbringt...
du benutzt als Pointe, das "Ich liebe dich"
WEnn du einen Schock erzeugen willst, der überrascht, dann wäre doch vielleicht etwas ungekehrte besser: erst breitet das Li wie sehr es partner liebt und angst hat er könne gehen und sowas und dann wird klar das der typ zerhackt ist...
Naja. einzelkritik an deinem TExt keine komischen Vorschläge:
Ich hab alles im Griff, ich hab ein normales Leben.
bis dahin gut, wie ich finde zu kurz. Du solltest meiner Meinung nach die Normalität noch viel weiter auswalzen, den leser viel weiter auf einen Typ-kommt-von-der-Arbeit-Irrweg führen. Dann ist der Bruch viel besser zu spüren.
Der von mir zitierte Satz gefällt mir nicht. Zu deutlich. ab da ist klar das der Typ spinnt. Er klingt auch ein bisschen kontruiert, was für einen Gedacken schlecht ist. Ich würde: Ich habe ein ganz normales Leben streichen.
Aber in letzter Zeit bist du so schweigsam.
Das wäre schön, wenn der leser an dieser Stelle nicht schon vollkommen sicher wüsste, dass der Typ hey Hu in Scheiben ist. Dann kommt das irgendwie...naja..das jemand irre ist ist ja gut. aber das wirkt irgendwie doof. Entweder du konstruierst da um...oder vielleicht hebst du eher darauf ab, das sie sich seit neustem so gut verstehen

kein geschrei mehr.
Der Nächste Absatz gefällt mir sehr gut. Das ist eine gute Andeutung der Angst vorm Verlassenwerden.
der nächste Absatz ist am ende ziemlich lustig, allerdings eher albern lustig. Ich meine, ok, ist auch was, aber dem subtilen grauen nicht unbedingt zuträgtlich...
Den Anfang finde ich sehr unelegant, das dem Li das so bewusst ist kommt mir nicht realitisch vor. DAs finde ich im ganzen letzten Teil. Das mit dem Tee ist wieder ganz schön, nur auch da zu reflektiert.
Das Li sagt: wärest du freiwillig geblieben...
das ist ja schon fast ein schuldeingeständnis. Ich denke nicht, das einem Menschen der unter Verlassenangst leidet, es reicht den Partner festzuhalten. Daher fände ich es logische, wenn das Li sich einreden würde, der Partner wäre freiwillig geblieben. Das der Typ nur noch in fragmenten existiert, zusammen mit den andeutungen von Verlassensangs, reicht meiner Meinung nach um dem Leser klar zu machen, was aus welchen gründen passiert ist.
So jetzt habe ich viel rumgekrittelt, du musst selbst entscheiden, was du mit dem TExt bezwecken möchstest und daher auch wieviel du mit meiner Kritik anfangen kannst.
Ich würde auf jeden Fall gerne weitere Texte von dir lesen.
Liebe Grüße
Edekire