Co-Text Nr.1: Erinnerungen an einsame Männer

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Glaukos
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Re: Co-Text Nr.1: Erinnerungen an einsame Männer

Beitragvon Glaukos » 07.01.2008, 22:30

Erinnerungen an einsame Männer


Jelena öffnete die Tür. Es war still, sie lauschte ihrem Atem. Sonst war nichts zu hören, nirgends. Sie sah nochmals auf ihre Uhr um sich zu vergewissern, dass alles stimmte: Ort, Zeit, und ...

Sie schloss die Augen, ging zwei Schritte tief in den Raum hinein. Sie versuchte sich zu beruhigen, es war nichts schlimmes, was sie tat, was sie tun wollte. Allmählich kehrte die Erinnerung zurück, das Meer, weit draußen, ohne Ufer. Sie spürte eine zärtliche Berührung an ihrem Hals, ein leichter Luftzug. Nur mit Mühe konnte sie dem Wunsch, die Augen zu öffnen, widerstehen. Etwas legte sich auf ihre Augen, war es Stoff?

"Zeit, zu verreisen", sagte die Stimme aus ihrer Erinnerung. "Ja..", hauchte Jelena.
Und presste sich die Hände aufs Gesicht: es war eine Maske. Sie spürte, wie sich kräftige Hände auf ihre Schultern legten, sie langsam, aber bestimmt vorwärts drängten.

Eins, zwei, drei ... vier? ... wirklich vier Hände? Ein paar strich ihr durch das Haar, eine andere Hand fuhr ihr über die Schulter; wie warm sYð wartã.

"Und wenn das jetzt das letzte Mal ist, was sagst du dann?", sagte er, oder dachte sie das? Ohne eine Antwort zu wollen, bewegte sie ihre Hände in die Richtung, in der sie ihn vermutete, sie wollte ihn berühren. Doch im gleichen Moment knickten ihre Beine ein; grundlos, rätselhaft und grundlos. Unter ihren Knien spürte sie Sand, feinen, weichen Sand - "vom Meer?!" stieß es ihr durch den Kopf.

Auf ihren Knien rutschend wollte sie lachen, lauthals herauslachen, denn vielleicht war der Raum schon weg, hatte sich aufgelöst in dieser Erinnerung, war das möglich, begann jetzt der Traum?
"Lasst mich los", rief sie vor Aufregung, "lasst mich den Sand fühlen... diesen wunderbaren Sand."

Sie wühlte und grub, bis die ersten Tränen flossen und ihre Hände zu Fäusten wurden, die in den Sand schlugen.

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Re: Co-Text Nr.1: Erinnerungen an einsame Männer

Beitragvon vogel » 07.01.2008, 22:34

Erinnerungen an einsame Männer


Jelena öffnete die Tür. Es war still, sie lauschte ihrem Atem. Sonst war nichts zu hören, nirgends. Sie sah nochmals auf ihre Uhr um sich zu vergewissern, dass alles stimmte: Ort, Zeit, und ...

Sie schloss die Augen, ging zwei Schritte tief in den Raum hinein. Sie versuchte sich zu beruhigen, es war nichts schlimmes, was sie tat, was sie tun wollte. Allmählich kehrte die Erinnerung zurück, das Meer, weit draußen, ohne Ufer. Sie spürte eine zärtliche Berührung an ihrem Hals, ein leichter Luftzug. Nur mit Mühe konnte sie dem Wunsch, die Augen zu öffnen, widerstehen. Etwas legte sich auf ihre Augen, war es Stoff?

"Zeit, zu verreisen", sagte die Stimme aus ihrer Erinnerung. "Ja..", hauchte Jelena.
Und presste sich die Hände aufs Gesicht: es war eine Maske. Sie spürte, wie sich kräftige Hände auf ihre Schultern legten, sie langsam, aber bestimmt vorwärts drängten.

Eins, zwei, drei ... vier? ... wirklich vier Hände? Ein paar strich ihr durch das Haar, eine andere Hand fuhr ihr über die Schulter; wie warm sYð wartã.

"Und wenn das jetzt das letzte Mal ist, was sagst du dann?", sagte er, oder dachte sie das? Ohne eine Antwort zu wollen, bewegte sie ihre Hände in die Richtung, in der sie ihn vermutete, sie wollte ihn berühren. Doch im gleichen Moment knickten ihre Beine ein; grundlos, rätselhaft und grundlos. Unter ihren Knien spürte sie Sand, feinen, weichen Sand - "vom Meer?!" stieß es ihr durch den Kopf.

Auf ihren Knien rutschend wollte sie lachen, lauthals herauslachen, denn vielleicht war der Raum schon weg, hatte sich aufgelöst in dieser Erinnerung, war das möglich, begann jetzt der Traum?
"Lasst mich los", rief sie vor Aufregung, "lasst mich den Sand fühlen... diesen wunderbaren Sand."
Sie wühlte und grub, bis die ersten Tränen flossen und ihre Hände zu Fäusten wurden, die in den Sand schlugen. Nein, das konnte einfach nicht sein, nicht hier, nicht jetzt.
Mein Ich ist ein Pfogel aus Metall, doch Du hast ihn berührt und beschützt.

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Re: Co-Text Nr.1: Erinnerungen an einsame Männer

Beitragvon Glaukos » 07.01.2008, 22:37

Erinnerungen an einsame Männer


Jelena öffnete die Tür. Es war still, sie lauschte ihrem Atem. Sonst war nichts zu hören, nirgends. Sie sah nochmals auf ihre Uhr um sich zu vergewissern, dass alles stimmte: Ort, Zeit, und ...

Sie schloss die Augen, ging zwei Schritte tief in den Raum hinein. Sie versuchte sich zu beruhigen, es war nichts schlimmes, was sie tat, was sie tun wollte. Allmählich kehrte die Erinnerung zurück, das Meer, weit draußen, ohne Ufer. Sie spürte eine zärtliche Berührung an ihrem Hals, ein leichter Luftzug. Nur mit Mühe konnte sie dem Wunsch, die Augen zu öffnen, widerstehen. Etwas legte sich auf ihre Augen, war es Stoff?

"Zeit, zu verreisen", sagte die Stimme aus ihrer Erinnerung. "Ja..", hauchte Jelena.
Und presste sich die Hände aufs Gesicht: es war eine Maske. Sie spürte, wie sich kräftige Hände auf ihre Schultern legten, sie langsam, aber bestimmt vorwärts drängten.

Eins, zwei, drei ... vier? ... wirklich vier Hände? Ein paar strich ihr durch das Haar, eine andere Hand fuhr ihr über die Schulter; wie warm sYð wartã.

"Und wenn das jetzt das letzte Mal ist, was sagst du dann?", sagte er, oder dachte sie das? Ohne eine Antwort zu wollen, bewegte sie ihre Hände in die Richtung, in der sie ihn vermutete, sie wollte ihn berühren. Doch im gleichen Moment knickten ihre Beine ein; grundlos, rätselhaft und grundlos. Unter ihren Knien spürte sie Sand, feinen, weichen Sand - "vom Meer?!" stieß es ihr durch den Kopf.

Auf ihren Knien rutschend wollte sie lachen, lauthals herauslachen, denn vielleicht war der Raum schon weg, hatte sich aufgelöst in dieser Erinnerung, war das möglich, begann jetzt der Traum?
"Lasst mich los", rief sie vor Aufregung, "lasst mich den Sand fühlen... diesen wunderbaren Sand."
Sie wühlte und grub, bis die ersten Tränen flossen und ihre Hände zu Fäusten wurden, die in den Sand schlugen. Nein, das konnte einfach nicht sein, nicht hier, nicht jetzt. Gleich würden die Hände sie packen, grob hochreißen, sie fortbringen, er hatte immer davon gesprochen - damals?

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Re: Co-Text Nr.1: Erinnerungen an einsame Männer

Beitragvon vogel » 07.01.2008, 22:39

Erinnerungen an einsame Männer


Jelena öffnete die Tür. Es war still, sie lauschte ihrem Atem. Sonst war nichts zu hören, nirgends. Sie sah nochmals auf ihre Uhr um sich zu vergewissern, dass alles stimmte: Ort, Zeit, und ...

Sie schloss die Augen, ging zwei Schritte tief in den Raum hinein. Sie versuchte sich zu beruhigen, es war nichts schlimmes, was sie tat, was sie tun wollte. Allmählich kehrte die Erinnerung zurück, das Meer, weit draußen, ohne Ufer. Sie spürte eine zärtliche Berührung an ihrem Hals, ein leichter Luftzug. Nur mit Mühe konnte sie dem Wunsch, die Augen zu öffnen, widerstehen. Etwas legte sich auf ihre Augen, war es Stoff?

"Zeit, zu verreisen", sagte die Stimme aus ihrer Erinnerung. "Ja..", hauchte Jelena.
Und presste sich die Hände aufs Gesicht: es war eine Maske. Sie spürte, wie sich kräftige Hände auf ihre Schultern legten, sie langsam, aber bestimmt vorwärts drängten.

Eins, zwei, drei ... vier? ... wirklich vier Hände? Ein paar strich ihr durch das Haar, eine andere Hand fuhr ihr über die Schulter; wie warm sYð wartã.

"Und wenn das jetzt das letzte Mal ist, was sagst du dann?", sagte er, oder dachte sie das? Ohne eine Antwort zu wollen, bewegte sie ihre Hände in die Richtung, in der sie ihn vermutete, sie wollte ihn berühren. Doch im gleichen Moment knickten ihre Beine ein; grundlos, rätselhaft und grundlos. Unter ihren Knien spürte sie Sand, feinen, weichen Sand - "vom Meer?!" stieß es ihr durch den Kopf.

Auf ihren Knien rutschend wollte sie lachen, lauthals herauslachen, denn vielleicht war der Raum schon weg, hatte sich aufgelöst in dieser Erinnerung, war das möglich, begann jetzt der Traum?
"Lasst mich los", rief sie vor Aufregung, "lasst mich den Sand fühlen... diesen wunderbaren Sand."
Sie wühlte und grub, bis die ersten Tränen flossen und ihre Hände zu Fäusten wurden, die in den Sand schlugen. Nein, das konnte einfach nicht sein, nicht hier, nicht jetzt. Gleich würden die Hände sie packen, grob hochreißen, sie fortbringen, er hatte immer davon gesprochen - damals? Schon spürte sie wieder die Hände, an ihren Knöcheln, an ihren Armen, sie wurde empor gehoben.
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Re: Co-Text Nr.1: Erinnerungen an einsame Männer

Beitragvon Glaukos » 07.01.2008, 22:42

Erinnerungen an einsame Männer


Jelena öffnete die Tür. Es war still, sie lauschte ihrem Atem. Sonst war nichts zu hören, nirgends. Sie sah nochmals auf ihre Uhr um sich zu vergewissern, dass alles stimmte: Ort, Zeit, und ...

Sie schloss die Augen, ging zwei Schritte tief in den Raum hinein. Sie versuchte sich zu beruhigen, es war nichts schlimmes, was sie tat, was sie tun wollte. Allmählich kehrte die Erinnerung zurück, das Meer, weit draußen, ohne Ufer. Sie spürte eine zärtliche Berührung an ihrem Hals, ein leichter Luftzug. Nur mit Mühe konnte sie dem Wunsch, die Augen zu öffnen, widerstehen. Etwas legte sich auf ihre Augen, war es Stoff?

"Zeit, zu verreisen", sagte die Stimme aus ihrer Erinnerung. "Ja..", hauchte Jelena.
Und presste sich die Hände aufs Gesicht: es war eine Maske. Sie spürte, wie sich kräftige Hände auf ihre Schultern legten, sie langsam, aber bestimmt vorwärts drängten.

Eins, zwei, drei ... vier? ... wirklich vier Hände? Ein paar strich ihr durch das Haar, eine andere Hand fuhr ihr über die Schulter; wie warm sYð wartã.

"Und wenn das jetzt das letzte Mal ist, was sagst du dann?", sagte er, oder dachte sie das? Ohne eine Antwort zu wollen, bewegte sie ihre Hände in die Richtung, in der sie ihn vermutete, sie wollte ihn berühren. Doch im gleichen Moment knickten ihre Beine ein; grundlos, rätselhaft und grundlos. Unter ihren Knien spürte sie Sand, feinen, weichen Sand - "vom Meer?!" stieß es ihr durch den Kopf.

Auf ihren Knien rutschend wollte sie lachen, lauthals herauslachen, denn vielleicht war der Raum schon weg, hatte sich aufgelöst in dieser Erinnerung, war das möglich, begann jetzt der Traum?
"Lasst mich los", rief sie vor Aufregung, "lasst mich den Sand fühlen... diesen wunderbaren Sand."
Sie wühlte und grub, bis die ersten Tränen flossen und ihre Hände zu Fäusten wurden, die in den Sand schlugen. Nein, das konnte einfach nicht sein, nicht hier, nicht jetzt. Gleich würden die Hände sie packen, grob hochreißen, sie fortbringen, er hatte immer davon gesprochen - damals?

Schon spürte sie wieder die Hände, an ihren Knöcheln, an ihren Armen, sie wurde empor gehoben. "Mir ist heiß!" rief sie, oder es war das Echo, das in ihr rief.

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Re: Co-Text Nr.1: Erinnerungen an einsame Männer

Beitragvon vogel » 07.01.2008, 22:44

Erinnerungen an einsame Männer


Jelena öffnete die Tür. Es war still, sie lauschte ihrem Atem. Sonst war nichts zu hören, nirgends. Sie sah nochmals auf ihre Uhr um sich zu vergewissern, dass alles stimmte: Ort, Zeit, und ...

Sie schloss die Augen, ging zwei Schritte tief in den Raum hinein. Sie versuchte sich zu beruhigen, es war nichts schlimmes, was sie tat, was sie tun wollte. Allmählich kehrte die Erinnerung zurück, das Meer, weit draußen, ohne Ufer. Sie spürte eine zärtliche Berührung an ihrem Hals, ein leichter Luftzug. Nur mit Mühe konnte sie dem Wunsch, die Augen zu öffnen, widerstehen. Etwas legte sich auf ihre Augen, war es Stoff?

"Zeit, zu verreisen", sagte die Stimme aus ihrer Erinnerung. "Ja..", hauchte Jelena.
Und presste sich die Hände aufs Gesicht: es war eine Maske. Sie spürte, wie sich kräftige Hände auf ihre Schultern legten, sie langsam, aber bestimmt vorwärts drängten.

Eins, zwei, drei ... vier? ... wirklich vier Hände? Ein paar strich ihr durch das Haar, eine andere Hand fuhr ihr über die Schulter; wie warm sYð wartã.

"Und wenn das jetzt das letzte Mal ist, was sagst du dann?", sagte er, oder dachte sie das? Ohne eine Antwort zu wollen, bewegte sie ihre Hände in die Richtung, in der sie ihn vermutete, sie wollte ihn berühren. Doch im gleichen Moment knickten ihre Beine ein; grundlos, rätselhaft und grundlos. Unter ihren Knien spürte sie Sand, feinen, weichen Sand - "vom Meer?!" stieß es ihr durch den Kopf.

Auf ihren Knien rutschend wollte sie lachen, lauthals herauslachen, denn vielleicht war der Raum schon weg, hatte sich aufgelöst in dieser Erinnerung, war das möglich, begann jetzt der Traum?
"Lasst mich los", rief sie vor Aufregung, "lasst mich den Sand fühlen... diesen wunderbaren Sand."
Sie wühlte und grub, bis die ersten Tränen flossen und ihre Hände zu Fäusten wurden, die in den Sand schlugen. Nein, das konnte einfach nicht sein, nicht hier, nicht jetzt. Gleich würden die Hände sie packen, grob hochreißen, sie fortbringen, er hatte immer davon gesprochen - damals? Schon spürte sie wieder die Hände, an ihren Knöcheln, an ihren Armen, sie wurde empor gehoben.
"Mir ist heiß!" rief sie, oder es war das Echo, das in ihr rief. Sie hörte keine Antwort, nichts, niemand sagte etwas.
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Beitragvon Glaukos » 07.01.2008, 22:47

Erinnerungen an einsame Männer


Jelena öffnete die Tür. Es war still, sie lauschte ihrem Atem. Sonst war nichts zu hören, nirgends. Sie sah nochmals auf ihre Uhr um sich zu vergewissern, dass alles stimmte: Ort, Zeit, und ...

Sie schloss die Augen, ging zwei Schritte tief in den Raum hinein. Sie versuchte sich zu beruhigen, es war nichts schlimmes, was sie tat, was sie tun wollte. Allmählich kehrte die Erinnerung zurück, das Meer, weit draußen, ohne Ufer. Sie spürte eine zärtliche Berührung an ihrem Hals, ein leichter Luftzug. Nur mit Mühe konnte sie dem Wunsch, die Augen zu öffnen, widerstehen. Etwas legte sich auf ihre Augen, war es Stoff?

"Zeit, zu verreisen", sagte die Stimme aus ihrer Erinnerung. "Ja..", hauchte Jelena.
Und presste sich die Hände aufs Gesicht: es war eine Maske. Sie spürte, wie sich kräftige Hände auf ihre Schultern legten, sie langsam, aber bestimmt vorwärts drängten.

Eins, zwei, drei ... vier? ... wirklich vier Hände? Ein paar strich ihr durch das Haar, eine andere Hand fuhr ihr über die Schulter; wie warm sYð wartã.

"Und wenn das jetzt das letzte Mal ist, was sagst du dann?", sagte er, oder dachte sie das? Ohne eine Antwort zu wollen, bewegte sie ihre Hände in die Richtung, in der sie ihn vermutete, sie wollte ihn berühren. Doch im gleichen Moment knickten ihre Beine ein; grundlos, rätselhaft und grundlos. Unter ihren Knien spürte sie Sand, feinen, weichen Sand - "vom Meer?!" stieß es ihr durch den Kopf.

Auf ihren Knien rutschend wollte sie lachen, lauthals herauslachen, denn vielleicht war der Raum schon weg, hatte sich aufgelöst in dieser Erinnerung, war das möglich, begann jetzt der Traum?
"Lasst mich los", rief sie vor Aufregung, "lasst mich den Sand fühlen... diesen wunderbaren Sand."
Sie wühlte und grub, bis die ersten Tränen flossen und ihre Hände zu Fäusten wurden, die in den Sand schlugen. Nein, das konnte einfach nicht sein, nicht hier, nicht jetzt. Gleich würden die Hände sie packen, grob hochreißen, sie fortbringen, er hatte immer davon gesprochen - damals? Schon spürte sie wieder die Hände, an ihren Knöcheln, an ihren Armen, sie wurde empor gehoben.
"Mir ist heiß!" rief sie, oder es war das Echo, das in ihr rief. Sie hörte keine Antwort, nichts, niemand sagte etwas. Hing bloß in der Luft, fühlte sich nackt, ja sie war es vielleicht auch, denn jetzt wechselten die Szenen schnell, flackerten auf und verschwanden.

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Re: Co-Text Nr.1: Erinnerungen an einsame Männer

Beitragvon vogel » 07.01.2008, 22:51

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Jelena öffnete die Tür. Es war still, sie lauschte ihrem Atem. Sonst war nichts zu hören, nirgends. Sie sah nochmals auf ihre Uhr um sich zu vergewissern, dass alles stimmte: Ort, Zeit, und ...

Sie schloss die Augen, ging zwei Schritte tief in den Raum hinein. Sie versuchte sich zu beruhigen, es war nichts schlimmes, was sie tat, was sie tun wollte. Allmählich kehrte die Erinnerung zurück, das Meer, weit draußen, ohne Ufer. Sie spürte eine zärtliche Berührung an ihrem Hals, ein leichter Luftzug. Nur mit Mühe konnte sie dem Wunsch, die Augen zu öffnen, widerstehen. Etwas legte sich auf ihre Augen, war es Stoff?

"Zeit, zu verreisen", sagte die Stimme aus ihrer Erinnerung. "Ja..", hauchte Jelena.
Und presste sich die Hände aufs Gesicht: es war eine Maske. Sie spürte, wie sich kräftige Hände auf ihre Schultern legten, sie langsam, aber bestimmt vorwärts drängten.

Eins, zwei, drei ... vier? ... wirklich vier Hände? Ein paar strich ihr durch das Haar, eine andere Hand fuhr ihr über die Schulter; wie warm sYð wartã.

"Und wenn das jetzt das letzte Mal ist, was sagst du dann?", sagte er, oder dachte sie das? Ohne eine Antwort zu wollen, bewegte sie ihre Hände in die Richtung, in der sie ihn vermutete, sie wollte ihn berühren. Doch im gleichen Moment knickten ihre Beine ein; grundlos, rätselhaft und grundlos. Unter ihren Knien spürte sie Sand, feinen, weichen Sand - "vom Meer?!" stieß es ihr durch den Kopf.

Auf ihren Knien rutschend wollte sie lachen, lauthals herauslachen, denn vielleicht war der Raum schon weg, hatte sich aufgelöst in dieser Erinnerung, war das möglich, begann jetzt der Traum?
"Lasst mich los", rief sie vor Aufregung, "lasst mich den Sand fühlen... diesen wunderbaren Sand."
Sie wühlte und grub, bis die ersten Tränen flossen und ihre Hände zu Fäusten wurden, die in den Sand schlugen. Nein, das konnte einfach nicht sein, nicht hier, nicht jetzt. Gleich würden die Hände sie packen, grob hochreißen, sie fortbringen, er hatte immer davon gesprochen - damals? Schon spürte sie wieder die Hände, an ihren Knöcheln, an ihren Armen, sie wurde empor gehoben.
"Mir ist heiß!" rief sie, oder es war das Echo, das in ihr rief. Sie hörte keine Antwort, nichts, niemand sagte etwas. Hing bloß in der Luft, fühlte sich nackt, ja sie war es vielleichYðauch?mC denn jetzt wechselten die Szenen schnell, flackerten auf und verschwanden. Sie konnte nicht mehr sagen, wo sie war oder wer sie war, sie spürte manchmal etwas kaltes auf ihrem Körper, dann wieder etwas unendlich warmes, doch es ging so schnell.
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Beitragvon Glaukos » 07.01.2008, 22:55

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Jelena öffnete die Tür. Es war still, sie lauschte ihrem Atem. Sonst war nichts zu hören, nirgends. Sie sah nochmals auf ihre Uhr um sich zu vergewissern, dass alles stimmte: Ort, Zeit, und ...

Sie schloss die Augen, ging zwei Schritte tief in den Raum hinein. Sie versuchte sich zu beruhigen, es war nichts schlimmes, was sie tat, was sie tun wollte. Allmählich kehrte die Erinnerung zurück, das Meer, weit draußen, ohne Ufer. Sie spürte eine zärtliche Berührung an ihrem Hals, ein leichter Luftzug. Nur mit Mühe konnte sie dem Wunsch, die Augen zu öffnen, widerstehen. Etwas legte sich auf ihre Augen, war es Stoff?

"Zeit, zu verreisen", sagte die Stimme aus ihrer Erinnerung. "Ja..", hauchte Jelena.
Und presste sich die Hände aufs Gesicht: es war eine Maske. Sie spürte, wie sich kräftige Hände auf ihre Schultern legten, sie langsam, aber bestimmt vorwärts drängten.

Eins, zwei, drei ... vier? ... wirklich vier Hände? Ein paar strich ihr durch das Haar, eine andere Hand fuhr ihr über die Schulter; wie warm sYð wartã.

"Und wenn das jetzt das letzte Mal ist, was sagst du dann?", sagte er, oder dachte sie das? Ohne eine Antwort zu wollen, bewegte sie ihre Hände in die Richtung, in der sie ihn vermutete, sie wollte ihn berühren. Doch im gleichen Moment knickten ihre Beine ein; grundlos, rätselhaft und grundlos. Unter ihren Knien spürte sie Sand, feinen, weichen Sand - "vom Meer?!" stieß es ihr durch den Kopf.

Auf ihren Knien rutschend wollte sie lachen, lauthals herauslachen, denn vielleicht war der Raum schon weg, hatte sich aufgelöst in dieser Erinnerung, war das möglich, begann jetzt der Traum?
"Lasst mich los", rief sie vor Aufregung, "lasst mich den Sand fühlen... diesen wunderbaren Sand."
Sie wühlte und grub, bis die ersten Tränen flossen und ihre Hände zu Fäusten wurden, die in den Sand schlugen. Nein, das konnte einfach nicht sein, nicht hier, nicht jetzt. Gleich würden die Hände sie packen, grob hochreißen, sie fortbringen, er hatte immer davon gesprochen - damals? Schon spürte sie wieder die Hände, an ihren Knöcheln, an ihren Armen, sie wurde empor gehoben.

"Mir ist heiß!" rief sie, oder es war das Echo, das in ihr rief. Sie hörte keine Antwort, nichts, niemand sagte etwas. Hing bloß in der Luft, fühlte sich nackt, ja sie war es vielleicht auch, denn jetzt wechselten die Szenen schnell, flackerten auf und verschwanden. Sie konnte nicht mehr sagen, wo sie war oder wer sie war, sie spürte manchmal etwas kaltes auf ihrem Körper, dann wieder etwas unendlich warmes, doch es ging so schnell. Nein, das war nicht mehr ihr Körper, jetzt war es seiner - er lag auf dem Rücken, etwas schaukelte ihn hin und her.

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Re: Co-Text Nr.1: Erinnerungen an einsame Männer

Beitragvon vogel » 07.01.2008, 23:04

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Jelena öffnete die Tür. Es war still, sie lauschte ihrem Atem. Sonst war nichts zu hören, nirgends. Sie sah nochmals auf ihre Uhr um sich zu vergewissern, dass alles stimmte: Ort, Zeit, und ...

Sie schloss die Augen, ging zwei Schritte tief in den Raum hinein. Sie versuchte sich zu beruhigen, es war nichts schlimmes, was sie tat, was sie tun wollte. Allmählich kehrte die Erinnerung zurück, das Meer, weit draußen, ohne Ufer. Sie spürte eine zärtliche Berührung an ihrem Hals, ein leichter Luftzug. Nur mit Mühe konnte sie dem Wunsch, die Augen zu öffnen, widerstehen. Etwas legte sich auf ihre Augen, war es Stoff?

"Zeit, zu verreisen", sagte die Stimme aus ihrer Erinnerung. "Ja..", hauchte Jelena.
Und presste sich die Hände aufs Gesicht: es war eine Maske. Sie spürte, wie sich kräftige Hände auf ihre Schultern legten, sie langsam, aber bestimmt vorwärts drängten.

Eins, zwei, drei ... vier? ... wirklich vier Hände? Ein paar strich ihr durch das Haar, eine andere Hand fuhr ihr über die Schulter; wie warm sie waren.

"Und wenn das jetzt das letzte Mal ist, was sagst du dann?", sagte er, oder dachte sie das? Ohne eine Antwort zu wollen, bewegte sie ihre Hände in die Richtung, in der sie ihn vermutete, sie wollte ihn berühren. Doch im gleichen Moment knickten ihre Beine ein; grundlos, rätselhaft und grundlos. Unter ihren Knien spürte sie Sand, feinen, weichen Sand - "vom Meer?!" stieß es ihr durch den Kopf.

Auf ihren Knien rutschend wollte sie lachen, lauthals herauslachen, denn vielleicht war der Raum schon weg, hatte sich aufgelöst in dieser Erinnerung, war das möglich, begann jetzt der Traum?
"Lasst mich los", rief sie vor Aufregung, "lasst mich den Sand fühlen... diesen wunderbaren Sand."
Sie wühlte und grub, bis die ersten Tränen flossen und ihre Hände zu Fäusten wurden, die in den Sand schlugen. Nein, das konnte einfach nicht sein, nicht hier, nicht jetzt. Gleich würden die Hände sie packen, grob hochreißen, sie fortbringen, er hatte immer davon gesprochen - damals? Schon spürte sie wieder die Hände, an ihren Knöcheln, an ihren Armen, sie wurde empor gehoben.
"Mir ist heiß!" rief sie, oder es war das Echo, das in ihr rief. Sie hörte keine Antwort, nichts, niemand sagte etwas. Hing bloß in der Luft, fühlte sich nackt, ja sie war es vielleicht auch, denn jetzt wechselten die Szenen schnell, flackerten auf und verschwanden. Sie konnte nicht mehr sagen, wo sie war oder wer sie war, sie spürte manchmal etwas kaltes auf ihrem Körper, dann wieder etwas unendlich warmes, doch es ging so schnell. Nein, das war nicht mehr ihr Körper, jetzt war es seiner - er lag auf dem Rücken, etwas schaukelte ihn hin und her. Etwas metallenes zog und zerrte an ihr, es war kalt, es tat weh.
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Beitragvon Glaukos » 07.01.2008, 23:06

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Jelena öffnete die Tür. Es war still, sie lauschte ihrem Atem. Sonst war nichts zu hören, nirgends. Sie sah nochmals auf ihre Uhr um sich zu vergewissern, dass alles stimmte: Ort, Zeit, und ...

Sie schloss die Augen, ging zwei Schritte tief in den Raum hinein. Sie versuchte sich zu beruhigen, es war nichts schlimmes, was sie tat, was sie tun wollte. Allmählich kehrte die Erinnerung zurück, das Meer, weit draußen, ohne Ufer. Sie spürte eine zärtliche Berührung an ihrem Hals, ein leichter Luftzug. Nur mit Mühe konnte sie dem Wunsch, die Augen zu öffnen, widerstehen. Etwas legte sich auf ihre Augen, war es Stoff?

"Zeit, zu verreisen", sagte die Stimme aus ihrer Erinnerung. "Ja..", hauchte Jelena.
Und presste sich die Hände aufs Gesicht: es war eine Maske. Sie spürte, wie sich kräftige Hände auf ihre Schultern legten, sie langsam, aber bestimmt vorwärts drängten.

Eins, zwei, drei ... vier? ... wirklich vier Hände? Ein paar strich ihr durch das Haar, eine andere Hand fuhr ihr über die Schulter; wie warm sie waren.

"Und wenn das jetzt das letzte Mal ist, was sagst du dann?", sagte er, oder dachte sie das? Ohne eine Antwort zu wollen, bewegte sie ihre Hände in die Richtung, in der sie ihn vermutete, sie wollte ihn berühren. Doch im gleichen Moment knickten ihre Beine ein; grundlos, rätselhaft und grundlos. Unter ihren Knien spürte sie Sand, feinen, weichen Sand - "vom Meer?!" stieß es ihr durch den Kopf.

Auf ihren Knien rutschend wollte sie lachen, lauthals herauslachen, denn vielleicht war der Raum schon weg, hatte sich aufgelöst in dieser Erinnerung, war das möglich, begann jetzt der Traum?
"Lasst mich los", rief sie vor Aufregung, "lasst mich den Sand fühlen... diesen wunderbaren Sand."
Sie wühlte und grub, bis die ersten Tränen flossen und ihre Hände zu Fäusten wurden, die in den Sand schlugen. Nein, das konnte einfach nicht sein, nicht hier, nicht jetzt. Gleich würden die Hände sie packen, grob hochreißen, sie fortbringen, er hatte immer davon gesprochen - damals? Schon spürte sie wieder die Hände, an ihren Knöcheln, an ihren Armen, sie wurde empor gehoben.
"Mir ist heiß!" rief sie, oder es war das Echo, das in ihr rief. Sie hörte keine Antwort, nichts, niemand sagte etwas. Hing bloß in der Luft, fühlte sich nackt, ja sie war es vielleicht auch, denn jetzt wechselten die Szenen schnell, flackerten auf und verschwanden. Sie konnte nicht mehr sagen, wo sie war oder wer sie war, sie spürte manchmal etwas kaltes auf ihrem Körper, dann wieder etwas unendlich warmes, doch es ging so schnell. Nein, das war nicht mehr ihr Körper, jetzt war es seiner - er lag auf dem Rücken, etwas schaukelte ihn hin und her. Etwas metallenes zog und zerrte an ihr, es war kalt, es tat weh. Sie wollte sich wehren, aber hatte weder Kraft noch Stimme noch Worte.

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Re: Co-Text Nr.1: Erinnerungen an einsame Männer

Beitragvon vogel » 07.01.2008, 23:09

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Jelena öffnete die Tür. Es war still, sie lauschte ihrem Atem. Sonst war nichts zu hören, nirgends. Sie sah nochmals auf ihre Uhr um sich zu vergewissern, dass alles stimmte: Ort, Zeit, und ...

Sie schloss die Augen, ging zwei Schritte tief in den Raum hinein. Sie versuchte sich zu beruhigen, es war nichts schlimmes, was sie tat, was sie tun wollte. Allmählich kehrte die Erinnerung zurück, das Meer, weit draußen, ohne Ufer. Sie spürte eine zärtliche Berührung an ihrem Hals, ein leichter Luftzug. Nur mit Mühe konnte sie dem Wunsch, die Augen zu öffnen, widerstehen. Etwas legte sich auf ihre Augen, war es Stoff?

"Zeit, zu verreisen", sagte die Stimme aus ihrer Erinnerung. "Ja..", hauchte Jelena.
Und presste sich die Hände aufs Gesicht: es war eine Maske. Sie spürte, wie sich kräftige Hände auf ihre Schultern legten, sie langsam, aber bestimmt vorwärts drängten.

Eins, zwei, drei ... vier? ... wirklich vier Hände? Ein paar strich ihr durch das Haar, eine andere Hand fuhr ihr über die Schulter; wie warm sie waren.

"Und wenn das jetzt das letzte Mal ist, was sagst du dann?", sagte er, oder dachte sie das? Ohne eine Antwort zu wollen, bewegte sie ihre Hände in die Richtung, in der sie ihn vermutete, sie wollte ihn berühren. Doch im gleichen Moment knickten ihre Beine ein; grundlos, rätselhaft und grundlos. Unter ihren Knien spürte sie Sand, feinen, weichen Sand - "vom Meer?!" stieß es ihr durch den Kopf.

Auf ihren Knien rutschend wollte sie lachen, lauthals herauslachen, denn vielleicht war der Raum schon weg, hatte sich aufgelöst in dieser Erinnerung, war das möglich, begann jetzt der Traum?
"Lasst mich los", rief sie vor Aufregung, "lasst mich den Sand fühlen... diesen wunderbaren Sand."
Sie wühlte und grub, bis die ersten Tränen flossen und ihre Hände zu Fäusten wurden, die in den Sand schlugen. Nein, das konnte einfach nicht sein, nicht hier, nicht jetzt. Gleich würden die Hände sie packen, grob hochreißen, sie fortbringen, er hatte immer davon gesprochen - damals? Schon spürte sie wieder die Hände, an ihren Knöcheln, an ihren Armen, sie wurde empor gehoben.
"Mir ist heiß!" rief sie, oder es war das Echo, das in ihr rief. Sie hörte keine Antwort, nichts, niemand sagte etwas. Hing bloß in der Luft, fühlte sich nackt, ja sie war es vielleicht auch, denn jetzt wechselten die Szenen schnell, flackerten auf und verschwanden. Sie konnte nicht mehr sagen, wo sie war oder wer sie war, sie spürte manchmal etwas kaltes auf ihrem Körper, dann wieder etwas unendlich warmes, doch es ging so schnell. Nein, das war nicht mehr ihr Körper, jetzt war es seiner - er lag auf dem Rücken, etwas schaukelte ihn hin und her. Etwas metallenes zog und zerrte an ihr, es war kalt, es tat weh. Sie wollte sich wehren, aber hatte weder Kraft, noch Stimme, noch Worte. Sie war ihm ausgeliefert.
Mein Ich ist ein Pfogel aus Metall, doch Du hast ihn berührt und beschützt.

Glaukos
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Re: Co-Text Nr.1: Erinnerungen an einsame Männer

Beitragvon Glaukos » 07.01.2008, 23:11

Erinnerungen an einsame Männer


Jelena öffnete die Tür. Es war still, sie lauschte ihrem Atem. Sonst war nichts zu hören, nirgends. Sie sah nochmals auf ihre Uhr um sich zu vergewissern, dass alles stimmte: Ort, Zeit, und ...

Sie schloss die Augen, ging zwei Schritte tief in den Raum hinein. Sie versuchte sich zu beruhigen, es war nichts schlimmes, was sie tat, was sie tun wollte. Allmählich kehrte die Erinnerung zurück, das Meer, weit draußen, ohne Ufer. Sie spürte eine zärtliche Berührung an ihrem Hals, ein leichter Luftzug. Nur mit Mühe konnte sie dem Wunsch, die Augen zu öffnen, widerstehen. Etwas legte sich auf ihre Augen, war es Stoff?

"Zeit, zu verreisen", sagte die Stimme aus ihrer Erinnerung. "Ja..", hauchte Jelena.
Und presste sich die Hände aufs Gesicht: es war eine Maske. Sie spürte, wie sich kräftige Hände auf ihre Schultern legten, sie langsam, aber bestimmt vorwärts drängten.

Eins, zwei, drei ... vier? ... wirklich vier Hände? Ein paar strich ihr durch das Haar, eine andere Hand fuhr ihr über die Schulter; wie warm sie waren.

"Und wenn das jetzt das letzte Mal ist, was sagst du dann?", sagte er, oder dachte sie das? Ohne eine Antwort zu wollen, bewegte sie ihre Hände in die Richtung, in der sie ihn vermutete, sie wollte ihn berühren. Doch im gleichen Moment knickten ihre Beine ein; grundlos, rätselhaft und grundlos. Unter ihren Knien spürte sie Sand, feinen, weichen Sand - "vom Meer?!" stieß es ihr durch den Kopf.

Auf ihren Knien rutschend wollte sie lachen, lauthals herauslachen, denn vielleicht war der Raum schon weg, hatte sich aufgelöst in dieser Erinnerung, war das möglich, begann jetzt der Traum?
"Lasst mich los", rief sie vor Aufregung, "lasst mich den Sand fühlen... diesen wunderbaren Sand."
Sie wühlte und grub, bis die ersten Tränen flossen und ihre Hände zu Fäusten wurden, die in den Sand schlugen. Nein, das konnte einfach nicht sein, nicht hier, nicht jetzt. Gleich würden die Hände sie packen, grob hochreißen, sie fortbringen, er hatte immer davon gesprochen - damals? Schon spürte sie wieder die Hände, an ihren Knöcheln, an ihren Armen, sie wurde empor gehoben.
"Mir ist heiß!" rief sie, oder es war das Echo, das in ihr rief. Sie hörte keine Antwort, nichts, niemand sagte etwas. Hing bloß in der Luft, fühlte sich nackt, ja sie war es vielleicht auch, denn jetzt wechselten die Szenen schnell, flackerten auf und verschwanden. Sie konnte nicht mehr sagen, wo sie war oder wer sie war, sie spürte manchmal etwas kaltes auf ihrem Körper, dann wieder etwas unendlich warmes, doch es ging so schnell. Nein, das war nicht mehr ihr Körper, jetzt war es seiner - er lag auf dem Rücken, etwas schaukelte ihn hin und her. Etwas metallenes zog und zerrte an ihr, es war kalt, es tat weh. Sie wollte sich wehren, aber hatte weder Kraft, noch Stimme, noch Worte. Sie war ihm ausgeliefert.

Oder er ihr?

vogel
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Re: Co-Text Nr.1: Erinnerungen an einsame Männer

Beitragvon vogel » 07.01.2008, 23:16

Erinnerungen an einsame Männer


Jelena öffnete die Tür. Es war still, sie lauschte ihrem Atem. Sonst war nichts zu hören, nirgends. Sie sah nochmals auf ihre Uhr um sich zu vergewissern, dass alles stimmte: Ort, Zeit, und ...

Sie schloss die Augen, ging zwei Schritte tief in den Raum hinein. Sie versuchte sich zu beruhigen, es war nichts schlimmes, was sie tat, was sie tun wollte. Allmählich kehrte die Erinnerung zurück, das Meer, weit draußen, ohne Ufer. Sie spürte eine zärtliche Berührung an ihrem Hals, ein leichter Luftzug. Nur mit Mühe konnte sie dem Wunsch, die Augen zu öffnen, widerstehen. Etwas legte sich auf ihre Augen, war es Stoff?

"Zeit, zu verreisen", sagte die Stimme aus ihrer Erinnerung. "Ja..", hauchte Jelena.
Und presste sich die Hände aufs Gesicht: es war eine Maske. Sie spürte, wie sich kräftige Hände auf ihre Schultern legten, sie langsam, aber bestimmt vorwärts drängten.

Eins, zwei, drei ... vier? ... wirklich vier Hände? Ein paar strich ihr durch das Haar, eine andere Hand fuhr ihr über die Schulter; wie warm sie waren.

"Und wenn das jetzt das letzte Mal ist, was sagst du dann?", sagte er, oder dachte sie das? Ohne eine Antwort zu wollen, bewegte sie ihre Hände in die Richtung, in der sie ihn vermutete, sie wollte ihn berühren. Doch im gleichen Moment knickten ihre Beine ein; grundlos, rätselhaft und grundlos. Unter ihren Knien spürte sie Sand, feinen, weichen Sand - "vom Meer?!" stieß es ihr durch den Kopf.

Auf ihren Knien rutschend wollte sie lachen, lauthals herauslachen, denn vielleicht war der Raum schon weg, hatte sich aufgelöst in dieser Erinnerung, war das möglich, begann jetzt der Traum?
"Lasst mich los", rief sie vor Aufregung, "lasst mich den Sand fühlen... diesen wunderbaren Sand."
Sie wühlte und grub, bis die ersten Tränen flossen und ihre Hände zu Fäusten wurden, die in den Sand schlugen. Nein, das konnte einfach nicht sein, nicht hier, nicht jetzt. Gleich würden die Hände sie packen, grob hochreißen, sie fortbringen, er hatte immer davon gesprochen - damals? Schon spürte sie wieder die Hände, an ihren Knöcheln, an ihren Armen, sie wurde empor gehoben.
"Mir ist heiß!" rief sie, oder es war das Echo, das in ihr rief. Sie hörte keine Antwort, nichts, niemand sagte etwas. Hing bloß in der Luft, fühlte sich nackt, ja sie war es vielleicht auch, denn jetzt wechselten die Szenen schnell, flackerten auf und verschwanden. Sie konnte nicht mehr sagen, wo sie war oder wer sie war, sie spürte manchmal etwas kaltes auf ihrem Körper, dann wieder etwas unendlich warmes, doch es ging so schnell. Nein, das war nicht mehr ihr Körper, jetzt war es seiner - er lag auf dem Rücken, etwas schaukelte ihn hin und her. Etwas metallenes zog und zerrte an ihr, es war kalt, es tat weh. Sie wollte sich wehren, aber hatte weder Kraft, noch Stimme, noch Worte. Sie war ihm ausgeliefert.

Oder er ihr?
"Nein", wimmerte sie, als sie sich aufbäumte, "Nein, das geht doch nicht. Das kann... Das darf man nicht..."
Mein Ich ist ein Pfogel aus Metall, doch Du hast ihn berührt und beschützt.

Glaukos
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Re: Co-Text Nr.1: Erinnerungen an einsame Männer

Beitragvon Glaukos » 07.01.2008, 23:19

Erinnerungen an einsame Männer


Jelena öffnete die Tür. Es war still, sie lauschte ihrem Atem. Sonst war nichts zu hören, nirgends. Sie sah nochmals auf ihre Uhr um sich zu vergewissern, dass alles stimmte: Ort, Zeit, und ...

Sie schloss die Augen, ging zwei Schritte tief in den Raum hinein. Sie versuchte sich zu beruhigen, es war nichts schlimmes, was sie tat, was sie tun wollte. Allmählich kehrte die Erinnerung zurück, das Meer, weit draußen, ohne Ufer. Sie spürte eine zärtliche Berührung an ihrem Hals, ein leichter Luftzug. Nur mit Mühe konnte sie dem Wunsch, die Augen zu öffnen, widerstehen. Etwas legte sich auf ihre Augen, war es Stoff?

"Zeit, zu verreisen", sagte die Stimme aus ihrer Erinnerung. "Ja..", hauchte Jelena.
Und presste sich die Hände aufs Gesicht: es war eine Maske. Sie spürte, wie sich kräftige Hände auf ihre Schultern legten, sie langsam, aber bestimmt vorwärts drängten.

Eins, zwei, drei ... vier? ... wirklich vier Hände? Ein paar strich ihr durch das Haar, eine andere Hand fuhr ihr über die Schulter; wie warm sie waren.

"Und wenn das jetzt das letzte Mal ist, was sagst du dann?", sagte er, oder dachte sie das? Ohne eine Antwort zu wollen, bewegte sie ihre Hände in die Richtung, in der sie ihn vermutete, sie wollte ihn berühren. Doch im gleichen Moment knickten ihre Beine ein; grundlos, rätselhaft und grundlos. Unter ihren Knien spürte sie Sand, feinen, weichen Sand - "vom Meer?!" stieß es ihr durch den Kopf.

Auf ihren Knien rutschend wollte sie lachen, lauthals herauslachen, denn vielleicht war der Raum schon weg, hatte sich aufgelöst in dieser Erinnerung, war das möglich, begann jetzt der Traum?
"Lasst mich los", rief sie vor Aufregung, "lasst mich den Sand fühlen... diesen wunderbaren Sand."
Sie wühlte und grub, bis die ersten Tränen flossen und ihre Hände zu Fäusten wurden, die in den Sand schlugen. Nein, das konnte einfach nicht sein, nicht hier, nicht jetzt. Gleich würden die Hände sie packen, grob hochreißen, sie fortbringen, er hatte immer davon gesprochen - damals? Schon spürte sie wieder die Hände, an ihren Knöcheln, an ihren Armen, sie wurde empor gehoben.
"Mir ist heiß!" rief sie, oder es war das Echo, das in ihr rief. Sie hörte keine Antwort, nichts, niemand sagte etwas. Hing bloß in der Luft, fühlte sich nackt, ja sie war es vielleicht auch, denn jetzt wechselten die Szenen schnell, flackerten auf und verschwanden. Sie konnte nicht mehr sagen, wo sie war oder wer sie war, sie spürte manchmal etwas kaltes auf ihrem Körper, dann wieder etwas unendlich warmes, doch es ging so schnell. Nein, das war nicht mehr ihr Körper, jetzt war es seiner - er lag auf dem Rücken, etwas schaukelte ihn hin und her. Etwas metallenes zog und zerrte an ihr, es war kalt, es tat weh. Sie wollte sich wehren, aber hatte weder Kraft, noch Stimme, noch Worte. Sie war ihm ausgeliefert.

Oder er ihr?
"Nein", wimmerte sie, als sie sich aufbäumte, "Nein, das geht doch nicht. Das kann... Das darf man nicht..."

"Was geht nicht?" fragte sie eine Frauenstimme, die so vertraut klang wie ihre eigene Stimme.


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