Wortlos
Verfasst: 12.08.2008, 02:37
Der Wind weht ihr durchs Haar.
Sie sitzt am Rhein und versucht, nicht nachzudenken. Hofft, dass der Wind ihre Gedanken mit nimmt. Oder das Wasser.
Sie sitzt schon eine ganze Weile da, als er sein Fahrrad an die Bank lehnt und sich neben sie setzt. Sie braucht ihn nicht anzugucken, um zu wissen, dass er es ist. Sie weiß es einfach.
Sie schaut weiter auf den Rhein und sagt nichts. Sie fragt nicht, warum er hier ist, mit seinem Fahrrad, 20 km von seinem Zuhause. Sie fragt nicht, warum er sich neben sie gesetzt hat. Sie fragt nicht, was er will. Sie sitzt einfach nur da, schweigt, und schaut auf den Rhein. Und versucht, nicht an ihn zu denken.
Schließlich dreht sie ihren Kopf zu ihm und schaut ihn an. Er erwidert ihren Blick und sie sieht, dass seine Augen sich von ihr verabschieden. Wortlos.
Dann beugt er sich vor und küsst sie sanft. Sie schließt die Augen und genießt es, diese Berührung, von der sie weiß, dass es die letzte ist.
Er löst sich von ihr und ohne sie noch einmal anzusehen steht er auf, nimmt sein Fahrrad und fährt weg. Sie schaut ihm nicht hinterher. Sie sieht ihn auch so vor sich, wie er sich bewegt, wie er in die Pedale tritt und fast lautlos aus ihrem Leben verschwindet.
Sie wartet, bis sie sicher ist, dass er nicht mehr zu sehen ist.
Dann fängt sie an zu weinen.
Sie sitzt am Rhein und versucht, nicht nachzudenken. Hofft, dass der Wind ihre Gedanken mit nimmt. Oder das Wasser.
Sie sitzt schon eine ganze Weile da, als er sein Fahrrad an die Bank lehnt und sich neben sie setzt. Sie braucht ihn nicht anzugucken, um zu wissen, dass er es ist. Sie weiß es einfach.
Sie schaut weiter auf den Rhein und sagt nichts. Sie fragt nicht, warum er hier ist, mit seinem Fahrrad, 20 km von seinem Zuhause. Sie fragt nicht, warum er sich neben sie gesetzt hat. Sie fragt nicht, was er will. Sie sitzt einfach nur da, schweigt, und schaut auf den Rhein. Und versucht, nicht an ihn zu denken.
Schließlich dreht sie ihren Kopf zu ihm und schaut ihn an. Er erwidert ihren Blick und sie sieht, dass seine Augen sich von ihr verabschieden. Wortlos.
Dann beugt er sich vor und küsst sie sanft. Sie schließt die Augen und genießt es, diese Berührung, von der sie weiß, dass es die letzte ist.
Er löst sich von ihr und ohne sie noch einmal anzusehen steht er auf, nimmt sein Fahrrad und fährt weg. Sie schaut ihm nicht hinterher. Sie sieht ihn auch so vor sich, wie er sich bewegt, wie er in die Pedale tritt und fast lautlos aus ihrem Leben verschwindet.
Sie wartet, bis sie sicher ist, dass er nicht mehr zu sehen ist.
Dann fängt sie an zu weinen.