Wenn ein Kind...
Verfasst: 19.03.2008, 22:42
In der Nacht (1)
Melanie wohnte zusammen mit ihren Eltern auf einem abgelegenen Bauernhof, der etwa einen Kilometer vom nächsten Dorf entfernt war.
„Gute Nacht. Ich gehe jetzt schlafen.“ sagte Melanie nach dem Abendessen zu ihrer Mutter. „Warum gehst du denn heute so früh ins Bett?“ fragte ihre Mutter verwundert, denn sonst war Melanie erst ins Bett gegangen, wenn sie drei mal ermahnt worden war, dass sie jetzt schlafen gehen solle. Ohne die Frage ihrer Mutter zu beantworten, ging sie zu ihrem Vater ins Wohnzimmer, um ihm „Gute Nacht“ zu sagen. Ihr Vater wunderte sich keineswegs. Er sagte: „Gute Nacht“ und schaltete den Fernseher an. Melanie ging ins Bad, wusch sich flüchtig die Hände und das Gesicht, putzte sich die Zähne und ging in ihr Zimmer. Dort zog sie sich um, legte sich ins Bett und machte das Licht aus.
Plötzlich wachte sie von einem lauten Knarren auf. Erst wunderte Melanie sich nicht darüber, denn sie wohnte in einem alten Fachwerkhaus, in dem alle Türen knarrten. Aber dann stieg eine starke Angst in ihr auf, denn die Geräusche kamen viel zu regelmäßig. Da! Schon wieder hatte es geknarrt! Zwei kleine rote Pünktchen huschten durch das Zimmer! Erschrocken zog Melanie die Bettdecke über ihren Kopf und machte sich ganz klein. Ein eiskalter Schauer lief ihr über den Rücken. Ein lautes Krachen ließ sie erstarren!!
Nach ein paar Minuten zog sie die Decke ganz vorsichtig von ihrem Gesicht und guckte auf ihren Stuhl. Langsam, zitternd wollte sie auf den Knopf der Nachtischlampe drücken, um Licht zu machen. Sie fuhr überrascht zurück und verkroch sich wieder unter der Decke. Etwas glühend Heißes hatte sie am Arm berührt!! Da zog ihr jemand die Decke weg! Melanie zuckte zusammen!! Ein roter Feuerball schwebte über ihrem Kopf!! Plötzlich verschwand er und ein weiß glühendes Gespenst kam auf sie zu! Seine roten Augen blitzten sie böse an. Melanie, die eben noch starr vor Schreck zitternd da saß, sprang ängstlich aus dem Bett, rannte gegen den Schrank, taumelte den Flur entlang, versuchte zu laufen, verknickte sich den Fuß und fiel polternd die Treppe herunter. Ein stechender Schmerz!
Melanie öffnete die Augen. Sie lag in ihrem Bett, schweißgebadet. Ein kleiner Lichtstrahl fiel durch die Gardine ins Zimmer und draußen zwitscherten die Vögel. „Gott sei Dank war es nur ein Alptraum!“ dachte Melanie erleichtert.
PS: Diese Geschichte habe ich mit elf Jahren geschrieben. Den Titel habe ich geändert, um den Ausgang der Geschichte nicht vorweg zu nehmen, aber die Ausrufezeichen habe ich erhalten. Na, was habt ihr früher so geschrieben?
Melanie wohnte zusammen mit ihren Eltern auf einem abgelegenen Bauernhof, der etwa einen Kilometer vom nächsten Dorf entfernt war.
„Gute Nacht. Ich gehe jetzt schlafen.“ sagte Melanie nach dem Abendessen zu ihrer Mutter. „Warum gehst du denn heute so früh ins Bett?“ fragte ihre Mutter verwundert, denn sonst war Melanie erst ins Bett gegangen, wenn sie drei mal ermahnt worden war, dass sie jetzt schlafen gehen solle. Ohne die Frage ihrer Mutter zu beantworten, ging sie zu ihrem Vater ins Wohnzimmer, um ihm „Gute Nacht“ zu sagen. Ihr Vater wunderte sich keineswegs. Er sagte: „Gute Nacht“ und schaltete den Fernseher an. Melanie ging ins Bad, wusch sich flüchtig die Hände und das Gesicht, putzte sich die Zähne und ging in ihr Zimmer. Dort zog sie sich um, legte sich ins Bett und machte das Licht aus.
Plötzlich wachte sie von einem lauten Knarren auf. Erst wunderte Melanie sich nicht darüber, denn sie wohnte in einem alten Fachwerkhaus, in dem alle Türen knarrten. Aber dann stieg eine starke Angst in ihr auf, denn die Geräusche kamen viel zu regelmäßig. Da! Schon wieder hatte es geknarrt! Zwei kleine rote Pünktchen huschten durch das Zimmer! Erschrocken zog Melanie die Bettdecke über ihren Kopf und machte sich ganz klein. Ein eiskalter Schauer lief ihr über den Rücken. Ein lautes Krachen ließ sie erstarren!!
Nach ein paar Minuten zog sie die Decke ganz vorsichtig von ihrem Gesicht und guckte auf ihren Stuhl. Langsam, zitternd wollte sie auf den Knopf der Nachtischlampe drücken, um Licht zu machen. Sie fuhr überrascht zurück und verkroch sich wieder unter der Decke. Etwas glühend Heißes hatte sie am Arm berührt!! Da zog ihr jemand die Decke weg! Melanie zuckte zusammen!! Ein roter Feuerball schwebte über ihrem Kopf!! Plötzlich verschwand er und ein weiß glühendes Gespenst kam auf sie zu! Seine roten Augen blitzten sie böse an. Melanie, die eben noch starr vor Schreck zitternd da saß, sprang ängstlich aus dem Bett, rannte gegen den Schrank, taumelte den Flur entlang, versuchte zu laufen, verknickte sich den Fuß und fiel polternd die Treppe herunter. Ein stechender Schmerz!
Melanie öffnete die Augen. Sie lag in ihrem Bett, schweißgebadet. Ein kleiner Lichtstrahl fiel durch die Gardine ins Zimmer und draußen zwitscherten die Vögel. „Gott sei Dank war es nur ein Alptraum!“ dachte Melanie erleichtert.
PS: Diese Geschichte habe ich mit elf Jahren geschrieben. Den Titel habe ich geändert, um den Ausgang der Geschichte nicht vorweg zu nehmen, aber die Ausrufezeichen habe ich erhalten. Na, was habt ihr früher so geschrieben?